Lilly Rußwurm (Jahrgang 1999) war aus Jenaer Sicht die
Beste und konnte mit Platz drei ihre Vormachtstellung in Thüringen
nachweisen. Nach einer nervösen Vorrunde konnte sie sich steigern. Im
Finale der besten Acht traf sie im Viertelfinale auf Sophia Werner aus
Berlin.In diesem Gefecht zeigte sie sehr gute taktische
Leistung. Sie konnte die Vorgaben von ihrer Trainerin Susanne Michaluk
gut umsetzen und
gewann 6:4. Im Halbfinale musste sie einem frühen Rückstand
hinterherlaufen, konnte zwar ausgleichen, aber gegen die spätere
Siegerin aus Halle war kein Kraut gewachsen, Platz drei. Richard
Dorow (1998) fand dagegen nur schwer
ins Turnier. Teilweise zu passiv agierend, verlor er ein Gefecht in der
Vorrunde, konnte sich aber in den darauffolgenden Zwischenrunden immer
mehr steigern und verlor in diesen Runden keine Gefechte weiter. In der
Halbfinalrunde erwischte er einen unglücklichen Start und verlor die
ersten beiden Gefechte mit einem Treffer Unterschied. Das dritte Duell
konnte er zwar wieder gewinnen aber das entscheidende und für die
Qualifikation des Finals der letzten Acht so wichtige Gefechte konnte er
leider nach großen Kampf nicht gewinnen Platz zwölf für ihn und die
Erkenntnis, dass beim nächsten Turnier einfach mehr riskiert werden
muss. Vier Plätze weiter vorn landete am Ende Paul
Weiß (1998). Er hat Probleme, die Gefechte auf acht Treffer
taktisch clever zu gestalten, sagt Michaluk.
Philippe Ancsin (1998) war an
diesem Tag der Pechvogel. Er konnte ein Gefecht gewinnen und am Ende
fehlte ihm lediglich ein Treffer, um sich für die nächste Runde zu
qualifizieren. Platz 31 so nah liegen manchmal Sieg und Niederlage im
Fechten. Dominik Kerzel (1999), Juliane Biedermann (1998) und Arvid
Berlau (1999) kämpften wieder einmal mit dem
ganzen Herzen, das Glück blieb ihnen allerdings verwehrt. Während Berlau
aus Verletzungsgründen aufgab, mussten
sich Kerzel und Biedermann jeweils in der ersten Runde geschlagen
geben. Den größten Schritt nach vorn zeigte Moritz
Koch (2001). Er konnte einige ältere Fechter ärgern wurde 25.
Auch Max Bornschein (2000) und Simon McCaulley (2001) waren am Start.
Bornschein erkämpfte sich einen
achtbaren 14. Rang, während sich McCaulley
mit Platz 18 zufrieden geben musste.
20.03.10 / OTZ